Geschichte

1929

Tennisbegeisterte Sportlerinnen und Sportler gründen den Verein und bauen am Hohbühl einen Tennisplatz. Der Club führt bis 1939 ein reges Vereinsleben und hat bereits 1932 eine Damenmannschaft. Der Krieg bringt das Vereinsleben zum Erliegen.

1949

Willi Schmidt, langjähriger Vorsitzender, leitet die Neu- und Wiedergründung in die Wege, im Gasthaus zum Engel findet die Gründungsversammlung statt. Nach langwierigen Verhandlungen erteilt die französische Besatzungsmacht dem Verein die Genehmigung zur Ausübung seines Sports, 16 Mitglieder gehören ihm an.

1950

Der wiedergegründete Acherner Tennisclub tritt als Tennisclub Rot-Weiß Achern dem Badischen Tennisverband (BTV) bei. Es folgt in den 50er Jahren ein reger Tennisbetrieb und sportlicher Aufschwung. Basis und Zukunft bilden Jugendmannschaften, die 1957 an der Verbandsrunde BTV teilnehmen.

1960

Bau des Clubhauses am Hohbühl

1967

Die Tennisanlage wird von drei auf fünf Plätze erweitert

1979

Der TC Rot-Weiß feiert sein 50-jähriges Bestehen. Platz 1, 2 und 3 werden grundlegend renoviert, Platz 1 wird Center-Court. Es zeigt sich, dass die Anlage auf Dauer der wachsenden Tennisbegeisterung nicht mehr gerecht wird.

1982

Der erste Vorsitzende Gerhard Hammig vermittelt auf der Generalversammlung unmissverständlich, dass eine Verlegung der Tennisanlage wohl nicht zu umgehen sei. Der Trainings- und Turnierbetrieb von sieben aktiven Jungen- und Erwachsenenmannschaften sowie das Freizeittennis vieler Mitglieder seien kaum noch zu bewerkstelligen.

„Tennispark in der Illenau“ lautet eine Schlagzeile im ABB im Juni 1982 nach einem Ortstermin mit OB Winfried Rosenfelder und dem Gemeinderat vor der Villa Allouson in der Illenau.

1983

Die Entscheidung ist gefallen, der TC Rot-Weiß Achern verkauft seine Tennisanlage am Hohbühl als Baugelände an einen Investor und zieht um. Aber nicht in die Illenau, sondern zur Gerberschen Tennisanlage an der Morezstraße. Dort wird die bestehende Tennisanlage auf neun Plätze ausgebaut, die bestehende Hausmeisterwohnung zum Clubhaus umgebaut. Am 21. Mai wird die neue Anlage eingeweiht.

Im August veranstaltet der TC Rot-Weiß die ersten Acherner Stadtmeisterschaften.

1984

 

Der TC Rot-Weiß spielt mit mehreren Mannschaften erfolgreich in der Verbandsrunde und führt auf seiner neuen Anlage die Bezirksmeisterschaften des Bezirks Oberrhein-Breisgau durch.

1985

Die Nachwuchsarbeit wird intensiviert, in einer Trainingswoche in den großen Ferien nehmen über 40 Kinder an dem Angebot teil, ein sehr großer Teil bleibt dem Tennis treu und tritt dem Verein bei.

1986

Die Jugendarbeit trägt Früchte, Knaben und Juniorinnen werden Meister in ihren Spielklassen, acht Mannschaften insgesamt bestreiten die Verbandsrunde.

1987

Die fast zehnjährige Partnerschaft mit dem französischen Tennisclub in Morez, die leider 1985 das letzte Mal stattfand und versiegte, hat Boule-Fieber hinterlassen, auf dem Boule-Platz neben der Tennisanlage werden die ersten Boule-Vereinsmeisterschaften ausgetragen. Im Tennis folgen Jahre mit überwiegend erfolgreichen Verbandsrunden.

1988

Tennis ist „in“, Boris Becker und Steffi Graf lösen einen Tennis-Boom aus, der auch den TC Rot-Weiß erfasst. Die Mitgliederversammlung einigt sich auf ein Limit von 400 erwachsenen Mitgliedern, Jugendlich werden ohne Einschränkung aufgenommen.

Der TC Rot-Weiß betreibt mit dem Gymnasium Achern eine Kooperation Schule und Verein.

1989

Der TC Rot-Weiß Achern feiert sein 60-jähriges Jubiläum.

1991

Der TC Rot-Weiß kauft am 1. Oktober die Tennishalle an der Morezstraße.

1993

Der TC Rot-Weiß feiert sein Zehnjähriges auf der neuen Anlage an der Morezstraße, der Verein hat 567 Mitglieder, davon 160 Mädchen und Jungen im Alter von 5 bis 18 Jahren. Zur Unterstützung des Vereins wurde eine GdbR gegründet, es kommt erstmals die vereinseigene Zeitschrift „Rot-Weiß Aktuell“ heraus, sie firmiert ab 1994 als Tennis-Journal „Advantage“.

1994

Der TC Rot-Weiß hat in einen neuen Hallenboden der Tennishalle investiert und weiht diesen am 13. August mit einer Modenschau in der Tennishalle ein

1995

Der Tennis-Boom in Deutschland überschreitet seinen Höhepunkt. Ende der 90er Jahre gehen die Mitgliederzahlen zurück, insbesondere im ersten Jahrzehnt des neuen Milleniums ist Tennis zunehmend „out“. Das bringt den TC Rot-Weiß in Nöte, denn die Unterhaltung der Tennisanlage sowie die Abzahlung der Tennishalle erfordert laufende Einnahmen, die aber wegen der zurückgehenden Mitglieder weniger werden. Die Mitgliederbeiträge reichen noch, um Bestand und Zinslasten zu finanzieren, aber Investitionen in Jugendarbeit, Sportbetrieb und Anlage sind kaum noch möglich. 

2008

Der TC Rot-Weiß verkauft im Dezember die gesamte Sportanlage mit Halle an die Stadt Achern und geht einen Pachtvertrag mit der Stadt ein, womit die Nutzung der Tennisanlage weiterhin gegeben ist. Die Tennishalle wird vom Verein bewirtschaftet.

2010

Es geht wieder aufwärts. Tennis stößt wieder auf Interesse, aber nicht in dem Maße wie in der Zeit des Tennis-Booms. Engagierte junge Mitglieder treten bei und ziehen andere mit sich, insbesondere Trainer Raphael Friedel gelingt es mit außergewöhnlichem Engagement und großer pädagogischer Kompetenz Kinder und Jugendliche für das Tennis zu begeistern.  Die finanziellen Belastungen insbesondere durch die Tennishalle sind weiterhin hoch.

2013

Der TC Rot-Weiß beschließt, in einen neuen Hallenboden für die Tennishalle zu investieren.

2014

Der TC Rot-Weiß weiht den neuen Hallenboden mit einem Tag der offenen Tür ein, die Stadt Achern gibt zehn Jahre Laufzeit-Garantie für die Investition in den Hallenboden.